Schon als wir das Haus gekauft haben war klar, dass auf dem Nachbargrundstück gebaut werden sollte - 4 Reihenhäuser auf ca. 40% unserer Grundstückslänge. Abgesprochen war zu dem Zeitpunkt, dass die Grenzmauer stehen bleiben sollte. Dann kam der Bagger und plötzlich war sie weg und unsere Wand vom Gästehaus stand kurz vor dem Winter schutzlos da.
Selbst wenn uns diese zusätzliche Ausgabe im Moment so gar nicht gelegen kam - wir mussten die Wand verputzen und bei der Gelegenheit auch gleich mit dämmen lassen. So ging es dann weiter:
Tatsächlich wurde die Wand, inkl. weißem Anstrich und neuer Dachrinne noch vor dem ersten Frost fertig.
...gestrichen ist sie natürlich inzwischen auch :) Geärgert hat uns die ganze Aktion gewaltig, denn letztlich hat der Bauträger sowohl uns wie auch die neuen Nachbarn verar... Uns wurde unabgesprochen die Mauer weggerissen und dann erzählt, die Nachbarn würde der Blick auf die alte und unverputze Wand nicht stören. Letztlich wäre die Grenzmauer ja auch gar keine gewesen, zumindest gebe es keine Grenzpunkte und daher könnten wir nicht beweisen, dass die Mauer auf der Grenze stand. Richtig ist, dass es hier tatsächlich keine Grenzpunkte gibt und wir dann wohl bei einem Streit eine Neuvermessung in Auftrag hätten geben müssen. Letztlich kommt es uns weder auf die Mauer noch auf die 40cm an und wir wollten auch keinen Streit mit den neuen Nachbarn. Den neuen Eigentümern wurde vom Bauträger erzählt, wir wollten die Außenwand ohnehin renovieren, daher habe dies der Bauträger nicht gemacht. Hahaha.
Samstag, 29. Februar 2020
Dienstag, 5. November 2019
Teaser: Couch
Hurra, hurra, die neue Couch ist da. Um neben schwarz und weiß auch noch einen Farbtupfer zu haben, habe ich ein wenig senfgelb für den Herbst eingestreut und Kissen genäht. Als nächstes ist jetzt die gegenüberliegende Seite dran: die Sitzbank für den Kachelofen muss neu bezogen werden.
Dienstag, 29. Oktober 2019
Garten 2019
Jetzt kann ich schon fast auf eine ganze Gartensaison hier zurückblicken.
Zu Beginn war ich skeptisch: Hof und Garten sind groß und für meine bisherigen Erfahrungen (Rasen und kleines Gemüsebeet) sehr pflegeintensiv. Alleine 600qm Teich und Stauden - und dann wußte ich zu Beginn noch nicht einmal was wo wächst.Der Teich ist ein eigenes Thema und zugleich eine Wissenschaft für sich - ein andermal werde ich bestimmt davon berichten.
Im Frühjahr habe ich mich zunächst überraschen lassen, was wo sprießt, habe versucht, Unerwünschtes von Erwünschtem zu unterscheiden. Bereits früh im März blühten die ersten Calendula - einige blühen jetzt Ende Oktober immer noch. Auch die Tulpen und sonstige Zwiebelgewächse wagten sich schon früh hervor:
Eigentlich blühte immer irgendwo irgendetwas. Das machte es spannend. Jeden Morgen war mein erster Gang in den Garten :) Zum Sommer hin war es dann extrem trocken. Ich bin nicht so die Wasserschlepperin und so habe ich dann auch den Sommer über nur das Gemüsebeet und hin und wieder die Rosen gegossen - alle anderen Pflanzen mussten so über die Runden kommen. Das hat eigentlich auch ganz gut geklappt. Ob es Verluste gab, wird sich im Frühjahr zeigen. Eine Spirea hat es wohl erwischt, der Rest sieht eigentlich noch gut aus.
Apropos Rosen: Eigentlich mag ich ja keine Rosen, zumindest nicht in der Vase. Im Beet hatte ich bisher noch nie welche. Hier standen jetzt aber schon zahlreiche verschiedene Rosen: von Edelrosen über Kletterrosen, Strauchrosen, Zwergrosen... Wenn sie blühen sind sie wunderschön, einige duften sogar ganz toll. Doch ständig kratzen mich die Dornen und dummerweise entzünden sich die Kratzer sofort bei mir. Bleiben dürfen sie trotzdem :) Überzeugt haben mich auch die Lilien in den verschiedensten Formen und Farben.
Mit dem Ende des Sommers und den ersten Regenschauern explodierte der Garten förmlich wieder. Ich kann gar nicht zählen, wie viele Säcke und Anhänger voll Grünschnitt (und Unkraut) ich zum Wertstoffhof gefahren habe. Kaum geleert, schon wieder voll... Dafür blühen jetzt aber das Pampasgras und der Hopfen in voller Pracht und auch die Cosmeen und Malven bringen noch viel Farbe mit.
Jetzt geht es in vielen Bereichen an die Umgestaltung: In den Garten werden Hortensien einziehen - ich liebe sie einfach. Allerdings gibt es wenig Schatten oder Halbschatten im Garten, da muss ich mir gut überlegen, wo ich sie am besten platziere. Einen ganzen Anhänger voller großer Pflanzen habe ich geschenkt bekommen, die werde ich jetzt noch vor dem Winter einpflanzen. Im hinteren Bereich haben meine Männer ein großes "Unkrautfeld" zu einer kleinen Streuobstwiese und Wildblumenfläche umgestaltet. Auch hier bin ich gespannt, wie sich das im nächsten Jahr entwickelt. Ebenfalls hinzukommen für das nächste Jahr sollen Dahlien, doch da muss ich erst noch die Fläche für freimachen. Jetzt mache ich mich mal wieder auf in den Gemüsegarten - Spinat säen :)
Zu Beginn war ich skeptisch: Hof und Garten sind groß und für meine bisherigen Erfahrungen (Rasen und kleines Gemüsebeet) sehr pflegeintensiv. Alleine 600qm Teich und Stauden - und dann wußte ich zu Beginn noch nicht einmal was wo wächst.Der Teich ist ein eigenes Thema und zugleich eine Wissenschaft für sich - ein andermal werde ich bestimmt davon berichten.
Im Frühjahr habe ich mich zunächst überraschen lassen, was wo sprießt, habe versucht, Unerwünschtes von Erwünschtem zu unterscheiden. Bereits früh im März blühten die ersten Calendula - einige blühen jetzt Ende Oktober immer noch. Auch die Tulpen und sonstige Zwiebelgewächse wagten sich schon früh hervor:
Eigentlich blühte immer irgendwo irgendetwas. Das machte es spannend. Jeden Morgen war mein erster Gang in den Garten :) Zum Sommer hin war es dann extrem trocken. Ich bin nicht so die Wasserschlepperin und so habe ich dann auch den Sommer über nur das Gemüsebeet und hin und wieder die Rosen gegossen - alle anderen Pflanzen mussten so über die Runden kommen. Das hat eigentlich auch ganz gut geklappt. Ob es Verluste gab, wird sich im Frühjahr zeigen. Eine Spirea hat es wohl erwischt, der Rest sieht eigentlich noch gut aus.
Apropos Rosen: Eigentlich mag ich ja keine Rosen, zumindest nicht in der Vase. Im Beet hatte ich bisher noch nie welche. Hier standen jetzt aber schon zahlreiche verschiedene Rosen: von Edelrosen über Kletterrosen, Strauchrosen, Zwergrosen... Wenn sie blühen sind sie wunderschön, einige duften sogar ganz toll. Doch ständig kratzen mich die Dornen und dummerweise entzünden sich die Kratzer sofort bei mir. Bleiben dürfen sie trotzdem :) Überzeugt haben mich auch die Lilien in den verschiedensten Formen und Farben.
Mit dem Ende des Sommers und den ersten Regenschauern explodierte der Garten förmlich wieder. Ich kann gar nicht zählen, wie viele Säcke und Anhänger voll Grünschnitt (und Unkraut) ich zum Wertstoffhof gefahren habe. Kaum geleert, schon wieder voll... Dafür blühen jetzt aber das Pampasgras und der Hopfen in voller Pracht und auch die Cosmeen und Malven bringen noch viel Farbe mit.
Jetzt geht es in vielen Bereichen an die Umgestaltung: In den Garten werden Hortensien einziehen - ich liebe sie einfach. Allerdings gibt es wenig Schatten oder Halbschatten im Garten, da muss ich mir gut überlegen, wo ich sie am besten platziere. Einen ganzen Anhänger voller großer Pflanzen habe ich geschenkt bekommen, die werde ich jetzt noch vor dem Winter einpflanzen. Im hinteren Bereich haben meine Männer ein großes "Unkrautfeld" zu einer kleinen Streuobstwiese und Wildblumenfläche umgestaltet. Auch hier bin ich gespannt, wie sich das im nächsten Jahr entwickelt. Ebenfalls hinzukommen für das nächste Jahr sollen Dahlien, doch da muss ich erst noch die Fläche für freimachen. Jetzt mache ich mich mal wieder auf in den Gemüsegarten - Spinat säen :)
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